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Argentinien: Eine Wirtschaftsdiktatur unter vielen

Nach unserem Uruguay Abenteuer hieß es heute lange ausschlafen. Und auch danach hatten wir es nicht besonders eilig. Es war auch nichts Konkretes geplant. Wir wollten aber auf jeden Fall einen guten Kaffee im Café Origen trinken und dann gegen später mal das berühmte Traditions-Café „Tortoni“ in der Av. de Mayo besuchen.

Bereits gestern hatten wir auch mal wieder Wäsche gemacht, aber irgendwie hatten wir wohl die Waschmaschine zu voll gemacht, so dass sie bis heute Morgen immer noch nicht fertig war. Also heute alles noch mal von vorn aber mit weniger Ladung. Die Maschine ist ohnehin der Hammer. Weiße Wäsche waschen wir damit lieber nicht mehr, da sie schmutziger rauskam als wie sie reingetan hatten. Scheinbar rostet da irgendwas im inneren, aber die WaMa steht ja auch im Freien. Geschützt wird sie nur durch ein kleines Dach. Für schwarze Wäsche tut sie auf jeden Fall ihren Dienst, und davon haben wir ja beide genug. 😉

Gemeinschaftswaschmaschine im Casa Perú in Buenos Aires

Café Origen in San Telmo

Gegen halb 2 sind wir dann mal ins Origen gezogen um einen Kaffee zu trinken. Der Kaffee dort ist wirklich gut trinkbar und der Besuch in diesem Kaffee ist inzwischen fast schon sowas wie ein tägliches Ritual geworden. Dort haben uns zwei Touristinnen einen Platz an ihrem Tisch angeboten, und es stellte sich nur Augenblicke später heraus, dass es auch Deutsche waren.

Eckcafé \

Nach kurzer Zeit sind wir dann intensiver ins Gespräch gekommen und haben uns über Argentinien und Buenos Aires unterhalten. Das eine Mädchen ist für 5 Wochen hier und hat bereits 2 Wochen hinter sich, und das andere Mädchen macht irgendwo in der Provinz von Argentinien ein unbezahltes Volontariat, vermittelt durch eine deutsche Agentur, und ist schon seit 9 Monaten hier. Sie war aber bisher erst gute 2 Wochen mit Unterbrechung in Buenos Aires unterwegs. Das erste Mädchen fand BsAs schrecklich und möchte am liebsten gestern als morgen zurück nach Deutschland. Die Stadt war ihr einfach zu urban und einfach viel zu laut und dreckig. Sie mochte auch Berlin nicht und hatte scheinbar eine Großstadtaversion. Sie machte auch keinen Hehl daraus, dass sie wohl eher der „Dorftyp“ sei und persönliche Beziehungen zu allen Bewohnern dem Leben in einer Metropole vorziehe. Live and let live, oder?

Das andere Mädchen war schon etwas entspannter, was Buenos Aires anging, auch wenn sie sich noch nicht so ganz wohl fühlte. Ich denke das Leben in der argentinischen Provinz ist auch nicht so einfach, vor allem wenn man so jung und so weit ganz alleine reist. Irgendwann verabschiedeten sich beide von uns, weil die eine nach Rosario musste, während die andere noch ein Busticket in die Provinz kaufen wollte. Wir sind geblieben und haben dem süßen Nichtstun gefrönt.

Vorm Café Origen in San Telmo Buenos Aires

Das Café ist ein toller Ort, um einfach stundenlang zu lesen, am Rechner zu arbeiten oder um Leute zu beobachten. Nach gut einer Stunde lief das eine Mädchen wieder am Café vorbei und sah uns immer noch da sitzen. Sie hatte sich ihr Ticket bereits besorgt und suchte nach Zerstreuung und fragte, ob sie sich zu uns setzen dürfe. Wir willigten ein und hatten so Zeit, das Gespräch von vorhin fortzusetzen. Ich finde es immer total spannend, zu hören, wie andere die Stadt wahrnehmen, oder was sie so generell in Argentinien erleben. Irgendwann fragte Charlotte aus Stuttgart, was wir denn noch so vor haben und ob sie sich vielleicht anschließen könne. Natürlich hatten wir nichts dagegen und sind dann gegen 15 Uhr in Richtung „Grand Café Tortoni“ aufgebrochen.

Gekaufte Demo für Kirchner-Kurs?

Auf dem Weg dorthin sind wir mal wieder in eine Demonstration geraten. Heute aber mit super vielen Menschen, ganz vielen bunten Fahnen und den unterschiedlichsten Gruppierungen. Sogar die Schuhmachergewerkschaft war auf den Beinen. Ich find es spannend, was es hier alles für kuriose Vereinigungen gibt!

Lautstarke Demonstration in Buenos Aires Argentinien

Demonstration zieht lautstark in Richtung Plaza de Mayo in Buenos Aires

Worum es genau ging, wissen wir nicht, aber es war eindeutig eine Pro-Kirchner Demonstration. Man munkelte, dass die Demo teilweise gekauft und generalstabsmässig durchorganisiert wurde, um für den Regierungskurs der Cristina Fernández de Kirchner mobil zu machen. Wer es vergessen hat: Zurzeit blockiert die mächtige Bauerngewerkschaft und diverse andere Gruppen unbefristet die Zufahrten zur Stadt und bringen damit die Versorgung der Stadt durcheinander. Das kann noch lustig werden.

Politscher Diskurs im Café Tortoni

Durch Charlotte konnten wir auch ein bisschen tiefer in das politische System Argentiniens schauen, da ihre Gastmutter wohl eine sehr politische Person sei, und sie viel von ihr erzählt bekomme. Sie gab zu, dass diese Sicht sehr subjektiv sei, sie aber doch einen ganz guten Indikator für die Stimmung im Land abgibt. Viele Argentinier sind Anarchisten und so gilt es stets zu prüfen, wer einem was und aus welchem Grund erzählt.

Carlos Gardel – Mi Buenos Aires Querido (Mein geliebtes Buenos Aires)

Grand Café Tortoni in der Av. de Mayo Buenos Aires Argentinien

So erfuhren wir, dass es in Argentinien eine Wahlpflicht gibt, d.h. wer nicht zu einer Wahl geht, müsse Sanktionen fürchten, sei es bei der Jobsuche oder bei Behördengängen etc. Da es aber doch sehr viele Wahlverweigerer gibt, hat die Androhung nur geringe Auswirkungen auf das Leben der Nichtwähler. Wir erfuhren auch, dass viele Argentinier denken, dass die Wahl der Cristina Fernández de Kirchner getürkt gewesen sei, da es in einigen Provinzen zu „Unregelmäßigkeiten“ kam. So waren z.B. einfach keine Wahlzettel der alternativen Kandidaten verfügbar oder Leuten, die wählen gehen wollten, gesagt bekamen, sie hätten bereits abgestimmt etc.

Eingangsbereich des Cafés Tortoni in Buenos Aires Argentinien

Interessant war auch die Geschichte vom Streit Néstor de Kirchners (Er ist der Ehemann von Cristina und war vor ihr Präsident Argentiniens.) mit dem damaligen Wirtschaftsminister Roberto Lavagna, der noch zur seiner Amtszeit tobte. Auf dem Höhepunkt des Streits, der massiv in allen Medien und Boulevardblättern geführt wurde, verabschiedete sich der Wirtschaftsminister mit allem Tamtam aus der Regierung, mit der Ankündigung selbst als Kandidat für die anstehende Wahl anzutreten.

Barbereich des Cafés Tortoni in Buenos Aires Argentinien

Man munkelt auch hier, dass dies alles nur politisches Theater gewesen sei, um der zweiten, sehr beliebten und aussichtsreichen Kandidatin Elisa Carrió, neben Cristina Fernández de Kirchner, das Wasser abzugraben. Viele, die gegen die Kirchners waren, würden so Lavagna wählen. Diese Strategie ist auch voll aufgegangen, und nachdem Cristina die Wahl gewonnen hatte, waren der Wirtschaftsminister und die Kirchners plötzlich wieder die allerbesten Freunde.

Details im Café Tortoni in Buenos Aires Argentinien

Bemerkenswert finde ich auch, dass viele Argentinier ihr politisches System als Wirtschaftsdiktatur definieren. Ich würde es auch so bezeichnen, nach allem was ich bereits vorher über das Land wusste. Leider zeichnet sich dieser Trend nicht nur in Argentinien ab. Auch in Europa kann man diese Tendenzen spüren, wenn man für diese Thematik Sensoren hat. Viele wollen das allerdings (noch) nicht wahrnehmen und tun dies als Unfug ab. Wie auch immer, die Unterhaltung führte zu überraschenden Erkenntnissen, mit denen ich heute so nicht gerechnet hatte.

Café Tortini in Buenos Aires Argentinien

Gegen halb 6 hat sich Charlotte dann endgültig von uns verabschiedet und ist zu ihrem Bus gelaufen, während wir die sich auflösende Demo beobachteten und weiter die Av. de Mayo hinauf schlenderten. Es sah auch die ganze Zeit schon so nach Regen aus, sodass es wahrscheinlich eine gute Idee war, sich in einem weiteren Restaurant mit WiFi zu verkrümeln. Nur kurze Zeit nach diesen Gedanken regnete es auch schon in der typischen Buenos Aires Manier: Heftig und aus allen Himmelsöffnungen. Wir beobachteten das Schauspiel durch ein Restaurantschaufenster.

Heftiger Regen an einer Kreuzung in Buenos Aires

Regenschauerszene an einer Kreuzung in Buenos Aires

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Planeta Urbano

Auch heute waren wir wieder im Großstadtdschungel unterwegs und wollten uns ein paar weitere Sehenswürdigkeiten ansehen, u.a. das großartige Teatro Colón. Es ist nicht nur wegen des schönen Opernsaals bekannt sondern auch wegen der tollen Akustik und wird oft im gleichen Atemzug mit der Oper in Sidney genannt. Leider wird es momentan noch umgebaut und ist für Besucher geschlossen. Auch außen ist nicht viel zu sehen, da es eingerüstet ist. Sehr schade. Beim nächsten Mal werden wir es uns aber genauer ansehen. Noch in diesem Jahr ist feierliche Wiedereröffnung. Wir sind gespannt.

Das Teatro Colón in Buenos Aires Argentinien

Galeria Bond Street

Danach sind wir gleich weiter zur Av. Santa Fe 1670, um das Treiben in der Galeria Bond Street auf Zelluloid zu bannen, und um die Shops genau zu durchforsten. Das Gebäude ist sehr spannend und ein absolutes Muss, wenn man die Jugendkultur des Landes verstehen möchte. Sicher mag man sich an den Stilen und dem unendlichen Kitsch reiben, aber das zu beurteilen überlassen wir anderen. Wir fanden es auch bei unserem zweiten Besuch reizvoll, auch wenn heute nicht so viel los war wie neulich. Ich habe die ganzen Piercing- & Tattoostudios nicht gezählt aber es hatte auf jeder Etage mindestens fünf davon. Ich glaube dieser Trend ist bei uns lange durch, und auch Piercings sind nicht mehr wirklich hip in Europa. However, wer in Buenos Aires ist, sollte unbedingt mal an einem Wochentag dort vorbei schauen. Überall kann man das Surren der Tätowiernadeln hören und teilweise zugucken. Nebenbei kann man die vielen kleinen Minishops abklappern. Das Treiben dort ist wirklich spannend, und die Leute sind super relaxed.

Das Innere der Galeria Bond Street in Buenos Aires

Mehr vom Inneren der Galeria Bond Street in Buenos Aires

Graffiti in der Galeria Bond Street in Buenos Aires

El Ateneo

Unweit der Bond Street befindet sich eine weitere Attraktion fürs Auge. In der Sante Fe 1860 wurde ein ehemaliges Theater zu einem Buchkaufhaus umfunktioniert. Das Flair in diesem Komplex ist wirklich einmalig schön. Besser kann man Bücher wohl nicht zum Kauf anbieten. Das „El Ateneo“ ist auch weit mehr als nur ein Buchgeschäft und scheint sehr gut sortiert. Es lädt zum Verweilen ein. Es finden auch regelmäßig Lesungen und Buchpräsentationen statt. Der Besuch lohnt sich.

El Ateneo Grand Splendid in Buenos Aires

Rede der Cristina Kirchner

Seit gestern herrscht eine merkwürdige Stimmung in BsAs, die wir bis heute nicht ganz deuten konnten. Wir spürten, dass etwas Wichtiges passiert sein musste, konnten uns aber bisher keinen richtigen Reim drauf machen. Seit Tagen sehen wir Demonstrationen an allen Ecken der Stadt. Überall in der Stadt sieht man Menschen die gebannt vor dem Fernseher sitzen und der argentinische Staatspräsidentin Cristina Fernández de Kirchner lauschten oder Landesnachrichten gucken. Die Präsidentin hatte gestern mit einer aggressiven Rede große Teile des Landes, vor allem die Bauern, gegen sich aufgebracht. Die Ansprache führte zu Blockaden in diversen Sektoren, vor aber in der Landwirtschaft.

Eine der vielen Demos, hier nahe der Av. Julio de Roca in Buenos Aires

Die Blockade wird so lange geführt, bis die Regierung das angekündigte Programm (Steuererhöhungen) zurück nimmt. Wir sind gespannt, wie sich das entwickeln wird. Manche sagen, dass es zu Unruhen kommen kann, und die Regierung da ein gefährliches Spiel treibt. Wir sind aber (noch) nicht davon betroffen, außer vielleicht, das der Bus eine andere Route als üblich fährt, weil in der ganzen Stadt demonstriert wird. Die Stimmung ist nach unserer Einschätzung friedlich.

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Einmal Kunst und dann zurück

Heute sind wir noch mal nach La Boca rein gelaufen, nachdem wir in San Telmo in der Perú 1086 eine große Portion Eis zum Frühstück hatten. In der Eisdiele gab es allerdings so viele leckere Sorten, dass eine Auswahl wirklich schwer fiel. Wer Eis mag, sollte der „Heladeria Dylan“ auf jeden Fall mal einen Besuch abstatten. Beim zweiten Mal fühlte sich La Boca übrigens auch nicht mehr so krass an wie neulich. Inzwischen haben wir auch gelernt, dass es noch sehr viele Abstufungen nach unten gibt. Beim ersten Mal haben wir auch Barracas gestreift. Das Viertel ist schon noch mal was anderes als La Boca. Es ist sehr faszinierend, wie unterschiedlich sich eine Stadt präsentieren kann.

Wie auch immer, eigentlich wollten wir heute in La Boca das PROA besuchen. Ein Museum für Moderne Kunst. Leider haben wir dann vor Ort feststellen müssen, das es renoviert und umgebaut wird und erst im Oktober 2008 wiedereröffnet. Das ist schade, aber dann besuchen wir es eben im Oktober. 🙂 Durch einen Zufall hatten wir vorm PROA einen netten Kontakt mit einem einheimischen Polizisten. Er fragte uns auf Deutsch wo wir hinlaufen und wies uns nach unserer Antwort darauf hin, dass es dort nicht sicher sei. Sicher sei es für Touristen in La Boca nur in Caminito. Der Rest wäre eigenes Risiko. Wir haben es dann auch gelassen, das Viertel weiter zu erkunden, da wir wahrscheinlich nichts Interessantes mehr entdeckt hätten. Der Polizist hatte Deutschunterricht in der Schule, was wir alleine schon sehr erstaunlich fanden. Noch erstaunlicher war allerdings, dass er es noch recht gut konnte. Ich glaube er hatte Spaß dabei, mit uns auf Deutsch zu sprechen. Die Menschen hier sind wirklich fantastisch.

Von Boca haben wir dann den Colectivo 39 genommen und sind am Plaza de Mayo ausgestiegen. Eine Station früher wäre allerdings besser gewesen, da wir in den Bus 130 wechseln wollten. Aber dann hätten wir nichts von der Demonstration am Plaza de Mayo mitbekommen. Zum Jahrestag der Beendigung der Militärdiktatur 1983 wurde heute der verschollenen Opfer gedacht. Überhaupt war heute Demotag in BsAs, denn auch am Plaza Dorrego und in der Av. Defensa, ganz bei uns in der Nähe, fanden lautstarke Demos statt. Worum es da ging, wissen wir nicht.

Demostration auf dem Plaza de Mayo zum Jahrestag des Endes der Militärdiktatur

Wir sind dann jedenfalls eine Station zurück gelaufen und haben den Bus 130 bis zum MNBA genommen. Das liegt direkt gegenüber der peronistischen Universität. Das „Museo Nacional de Bellas Artes“ verfügt über eine recht große Sammlung lateinamerikanischer und europäischer Kunst vieler Epochen. Wir haben mit den argentinischen Künstlern begonnen, da wir diese am wenigsten kennen. Also sind wir gleich in die erste Etage gegangen.

“D�a Gris” von Justo Lynch aus dem Jahre 1913 mit der La Boca Brücke im Hintergrund

Von dort aus lohnt es sich, gleich in den zweiten Stock zu gehen, denn da sind vor allem argentinische Fotografien ausgestellt. Dort kann man z.B. sehr alte oder auch neuere Aufnahmen aus dem Alltag der Menschen sehen. Oder auch herrlich zurechtgemachte Fotos von den damaligen wohlhabenden Familien.

Wohlhabende Familie aus Buenos Aires um die Jahrhunderwende 1900

Im zweiten Stock gibt es übrigens zwei Terrassen, die einen guten Blick auf das Grün der Stadt und der „Facultad de Derecho“ gewähren. Im Erdgeschoss, wenn man am Museumshop vorbei geht, gelangt man in einen Zwischenbau, in dem die Ausstellung „Signos de Existencia“ präsentiert wurde.

Der Zwischensaal des MNBAs in Buenos Aires

Dort stellten sehr viele junge Künstler ihre modernen Werke aus, meist Fotografien, Videokunst oder Installationen. Sehr spannend, und für uns das Highlight im ganzen Museum. Das Museum befindet sich übrigens in der Av. Libertador 1478 und öffnet dienstags bis freitags von 12:30 – 19:30 und samstags, sonntags sowie an Feiertagen von 9:30 bis 19:30. Der Eintritt ist frei. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Nach dem MNBA sind wir durch „Barrio Norte“ geschlendert. Dort befindet sich ein Luxusladen neben dem anderen, und alle Nobelhotels haben dort eine Niederlassung. Was für ein krasser Gegensatz zu La Boca. Da bereits die Dunkelheit über uns rein gebrochen war, sind wir noch durch das „Puerto Madero„-Viertel gelaufen, das sich abends effektvoll im Lichterglanz präsentiert.

Das Puerto Madero Viertel von Buenos Aires bei Nacht

Auf dem langen Rückweg haben wir noch in San Telmo in einem atmosphärischen Restaurant an lauer Sommerluft gegessen. Das „La Rosalia“ ist besonders bei Touristen beliebt, denn so viel Deutsch und Englisch wie dort haben wir die ganze Zeit bisher in BsAs nicht gehört. Der Besuch lohnt sich schon allein wegen des szenischen Hofs, in dem die Tische des Restaurants stehen.

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